1957-1977

1975

Die Zahl der Vereine im NTV stieg zwischen 1971 und 1975 auf 362 mit 63.000 Mitgliedern. Vereinseigene Hallen werden mit 49 sowie 12 Traglufthallen angegeben. 

Erhebliche Veränderungen gab es im Vorstand: 

Karl-Heinz Festerling stellt sein Amt als 1. Vorsitzender zur Verfügung und Rudolf Wiepen wird zu seinem Nachfolger gewählt. 

2. Vorsitzender wurde Ernst Böttcher aus Langenhagen und die Nachfolge für den Jugendwart Dr. Friedrich Molsen trat Hans-Günter Krohe an aus Georgsmarienhütte.

Dr. Molsen galt als Mann der ersten Stunde. Er war als NTV-Jugendwart seit 1951 tätig. Gleichzeitig war er Vorsitzender des Bezirks Lüneburg von 1948 bis 1977. Zusammen mit „Papa Suhr” und anderen bereits genannten Trainern führte er systematisch die Jugend an den Leistungssport heran. Etliche Niedersachsenmeister und große Erfolge auch auf DTB-Ebene sind unter der Regie von Dr. Molsen zu nennen.

In diesem Zusammenhang von mir eine INFO an die Redaktion.

Dr. Molsen führte akribisch Buch über alle Jugendlichen und deren Ergebnisse bzw. Erfolge. Mir liegt das Buch „Jugendtennis im NTV von 1948 bis 1975” vor. Hier tauchen rd. 2450 Namen von Jugendlichen auf, die Erfolge bzw. Ergebnisse für den NTV errungen haben. Neben den Einzeltiteln aller Altersklassen werden auch alle Mannschaftswettbewerbe genannt. Darunter fallen die Gr. Cilly-Aussem und Henner-Henkel-Spiele bis hin zum Koggenkampf und anderen Vergleichskämpfen auf DTB-Ebene.

Ergänzend zu Dr. Molsen ist noch folgendes anzumerken: Dr. Molsen sprach perfekt Englisch und betätigte sich als Übersetzer. In der Bibliothek des DTB befand sich ein Buch von Lord Aberdare „The story of Tennis”. Eine deutsche Fassung existierte nicht. Dr. Molsen widmete sich dieser Aufgabe. Es entstand eine Übersetzung von 73 Seiten und schildert die geschichtliche Entwicklung des Tennis. Diese Fassung von Dr. Molsen kann als Ergänzung der allgemein bekannten Geschichte des Tennissports „JEU DE PAUME“ angesehen werden. Es enthält etliche zur Informationen und Abbildungen vergangener Zeiten. 

Wegen der Unkenntnis oder Teilwissen bei Spielern und Offiziellen kam es zu zahlreichen Regelverstößen bei Punktspielen und Turnieren. Der Verband beauftragte den Bezirk Hannover in Winterhalbjahren landesweit Seminare durchzuführen: TEFO-Tennis für Offizielle NTV weit wurden in unzähligen Seminaren Grundkenntnisse vermittelt. Referenten Jugendordnung Dr. Molsen Sportrecht H. Vogt (LSB) Wettspielordnung u. Spielregeln M. Stein Umstellung von 

6er- auf 4er-Mannschaften wurden bereits 1974 durch den Bezirk für den Verband erprobt.


Probleme bei der Überprüfung der Mannschaftsaufstellungen.

Häufig wurde nicht nach der in der Wettspielordnung aufgestellten Kriterien aufgestellt. Die Prüfung war sehr zeitaufwendig und führte zu großen Meinungsverschiedenheiten.

Einleitung der Schritte zur Realisierung des Bauvorhabens LAZ Bad Salzdetfurth.


1976

Hermann Hagedorn aus Wennigsen

wurde zum Nachfolger für Günter 

Schwanecke gewählt.

 

1977

Seit dem 01.07.1977 hat der NTV seine Geschäftsstelle in der Walsroder Str. 152 in Langenhagen. Neben Geschäftsführer Detlev Wiepen war Frau Pock als Sekretärin tätig und Frau Buchwald war verantwortlich für die Buchführung.

 

Veränderungen im Vorstand: 

Ernst-Günter Scheele aus Celle wurde 2. Vorsitzender. Helge Albrecht aus Lüchow wurde Jugendwart. Albert Weghorst aus Hannover wurde Schatzmeister. Manfred Schulze aus Braunschweig wurde Sportwart.

 

Einführung des Ordnungsgeldes.